Abenteuer

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Durch die Pfadfinder wurden das Fernweh und die Lust auf Abenteuer geweckt. 
1969 wurde ich Mitglied des Paracenter Dortmund. Die kameradschaftliche Atmosphäre der weiblichen und männlichen Mitglieder erinnerte mich stark an meine Pfadfinderzeit und fühlte mich von der ersten Stunde an in dieser Truppe wohl. Zwar hatte ich bei den Pfadfindern meine Mutprobe gut überstanden, aber beim 
Fallschirmspringen vom sicheren Platz  aus der Maschine  sich willkürlich in die Tiefe zu stürzen, war eine andere Liga. Beim Flug zu meinem Erstsprung kamen Zweifel auf. Du bist doch nicht der Mann, der alles kann und macht. Ich wäre der Erste der den Sprung verweigern würde.


Bei diesen Gedanken kamen Erinnerungen aus der Pfadfinderzeit hoch, bei der ich zu schnell, unüberlegt, großkotzig, als Gelegenheitsskiläufer mein Wort gegeben hatte: „Von der kleinen Schanze kann doch jeder springen“! Wer ein gegebenes Wort bricht, ist kein Pfadfinder mehr. Wie vereinbart zählten meine Kameraden bis drei, gaben mir dann den Abstoß. Es war ein 15 Meter Sprung mit Sturz. Die Überwindung war geschafft. Das war die Geburtsstunde meines Slogan:           „Machen…und nicht labern“
Obwohl es über mein vorangegangenes Leben nichts nennenwertes zu beklagen gab, waren von nun an alle meine Entscheidungen nach meinem Slogan richtig. Die Erkundung unserer Erde war die Erfüllung meiner heimlichen Wünsche. Das Leben geliebt, nicht verzagt wenn Probleme und der Tod grüßten, auch mal die Sünde geküsst. Eine zweimotorige, vier einmotorige Flugzeuge, zwei Motorhome, eine Vespa, meine Schusters Rappen zum trampen, haben mir 28 Jahre und sechs Tage auf meiner Abenteuerreise rund um den Globus, ein interessantes, glückliches, gesundes, erfülltes Leben beschert.

Die vielen Erlebnisse, Abenteuer und Liebesgeschichten, reichen für einen mehrteiligen Film. Für Fachleute mit den richtigen Durchblick ist es phänomenal.





 
 
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